Bauteilkarte
Länge, Breite, Höhe, Verpackung und Bewegungsbedarf des größten starren Teils.
Münchner Block-, Hof- und Geschosslagen können anspruchsvolle Wege besitzen, müssen es aber nicht. Entscheidend ist die konkrete Strecke vom Übergabepunkt bis zum Stellplatz. Die Wegprobe arbeitet mit dem größten Bauteil, echten Engstellen und abgestimmten Zeitfenstern, nicht mit dem Etikett Altbau.

Länge, Breite, Höhe, Verpackung und Bewegungsbedarf des größten starren Teils.
Hof, Türen, Kurven, Stufen, Aufzug und Wohnung bis zum endgültigen Stellplatz.
Zugang, Reservierung, Schlüssel, Hausregel, Ankunft und verfügbare Stellfläche.
Alternative, Zustimmung, Mehrleistung und neuer Planstand bei einem unpassenden Weg.
| Prüfschritt | Frage | Nachweis |
|---|---|---|
| Tür | Bleibt der Drücker im Bewegungsraum? | lichte Öffnung und Foto |
| Kurve | Kann die Bauteillänge drehen? | Draufsicht mit Diagonale |
| Aufzug | Passen Tür, Kabine und Wendefläche? | drei getrennte Maße |
| Treppe | Welche Höhe und Geländerlage gelten? | Seitenansicht |
| Raum | Wo stehen Teile ohne Blockade? | markierte Stellzonen |
Nicht der Karton mit dem meisten Volumen, sondern das längste oder starrste Bauteil bestimmt häufig die kritische Bewegung. Arbeitsplatten, Wangen und hohe Elemente werden mit realen Produktmaßen betrachtet. Verpackung und notwendige Drehbewegung gehören dazu.
Vom Küchenraum läuft die Skizze rückwärts über alle Türen, Kurven, Podeste, Aufzüge und Höfe. Jede Engstelle erhält lichte Maße, Höhe und Foto aus beiden Richtungen. Provisorisch abgestellte Gegenstände werden nicht als unveränderlicher Bestand behandelt, feste Geländer sehr wohl.
Ein Ausweichweg ist erst eine Option, wenn Zugänglichkeit, Erlaubnis, Schutz, ausführende Stelle und Kosten geklärt sind. Spektakuläre Lösungen werden nicht unterstellt.
Eine Anfahrt kann möglich sein, während Hof oder Aufzug nur zeitweise nutzbar sind. Hausregeln, Reservierungen, Ruhezeiten und Schlüsselübergaben werden vor Termin erfragt. Aus einer Lage in München folgt keine konkrete Regel.
Im Wohnungsinneren müssen Stell- und Arbeitsflächen frei sein. Pakete werden nach Aufbaufolge verteilt, empfindliche Teile geschützt und Fluchtwege offen gehalten. Bewohner, Kinder und Haustiere brauchen während der Arbeiten eine sichere Trennung.
Vorschäden an Böden, Türen und Wänden werden datiert dokumentiert. Schutzmaterial wird passend zur Oberfläche gewählt, nicht pauschal versprochen.
Wenn ein starres Element nicht sicher durch den bestätigten Weg passt, wird die Planung geändert, bevor es bestellt ist. Geteilte Platte, andere Bauteilgröße oder verändertes Raster werden nach Funktion, Optik, Fugen und Kosten bewertet.
Auch die Reihenfolge kann entscheidend sein. Manche Bauteile benötigen vor anderen Platz oder müssen vor dem Schließen einer Zone eingebracht werden. Der Terminplan verbindet Lieferung, Raumzustand und Gewerkeübergabe.
Eine Logistikänderung erhält denselben Versionsprozess wie eine Möbeländerung. Sie wird in Zeichnung, Stückliste, Preis und Ablauf nachgeführt.
Bei Ankunft werden Anzahl, Identität und sichtbarer Zustand getrennt geprüft. Ein Lieferschein ersetzt keinen Modellabgleich. Schäden und Fehlmengen erhalten Foto, Position und Entscheidung.
Kann unabhängig weitergearbeitet werden, wird ein sicherer Zwischenzustand festgelegt. Bleibt der Raum blockiert oder ein Teil ungeschützt, ist das keine tragfähige Zwischenlösung.
Das Abschlussblatt nennt gelieferte Teile, Lagerort, Schutz, offene Nachlieferung und neuen Termin. So bleibt der Hof- und Geschossweg nicht nur eine Vorabskizze, sondern Teil der Projektakte.
Die Wegprobe beginnt nicht an der Haustür, sondern bei den bestellten Teilen. Länge, Breite, Höhe, Verpackung, Gewicht soweit bekannt und zulässige Lage werden getrennt notiert. Eine lange Platte kann trotz kleinerem Volumen schwieriger sein als ein Gerät. Hersteller- und Lieferangaben bestimmen, was gekippt, geteilt oder besonders geschützt werden muss.
Vom möglichen Übergabepunkt bis zum Küchenraum erhält jede Tür, Kurve, Stufe, Aufzugtür und Stellzone eine Nummer. Fotos werden in beide Richtungen aufgenommen. Maße zeigen ihre Höhe und ihren Bezug. Eine lichte Breite beweist keine mögliche Drehung; deshalb werden vor und nach Kurven die verfügbaren Flächen sowie die Bauteillänge gemeinsam betrachtet.
Treppen und Podeste verlangen mehr als Laufbreite. Geländer, Deckenunterseite, Leuchten und Türdrücker können die Bewegung begrenzen. Bei einem Aufzug werden Tür und Kabine separat erfasst. Eine diagonale Stellung gilt erst als mögliche Variante, wenn auch Ein- und Ausdrehen nachvollziehbar sind. Ungeklärte Demontagen werden nicht als verfügbar vorausgesetzt.
Der Transport endet nicht beim Überschreiten der Wohnungstür. Im Raum werden Paketzone, Geräteplatz, geschützte Fronten, Montagefläche und durchgängiger Laufweg markiert. Die Stellfolge folgt der späteren Arbeit, damit früh benötigte Teile erreichbar bleiben. Gemeinschafts- oder Fluchtflächen werden nicht als bequeme Zwischenlagerung eingeplant.
Passt das kritische Teil nicht sicher durch die Strecke, braucht es eine neue Entscheidung: andere Teilung, veränderte Fertigung, geeignete Einbringung oder eine andere Planung. Jede Alternative erhält Machbarkeitsprüfung, Zuständigkeit und Kostenstatus. Ein optimistischer Hinweis wie wird schon gehen ist kein Transportkonzept und bleibt als offene Sperre sichtbar.
Vor dem Termin werden Zugang, Schlüssel oder Abstimmung, Schutz, Stellflächen und aktuelle Bauteilmaße bestätigt. Am Übergabepunkt werden sichtbarer Zustand und Anzahl der Packstücke getrennt von späterer Montage oder Funktion festgehalten. Diese Dokumentation verspricht keine konkrete Durchführung, gibt dem bestätigenden Betrieb aber eine eindeutige Grundlage für seinen Leistungsbereich.
Die fertige Wegakte wird vom Küchenraum rückwärts bis zum Übergabepunkt gelesen. Damit fällt auf, wenn eine Strecke zwar hinein, aber mit einem langen Teil nicht wieder aus einer Kurve oder einem Aufzug herausführt. Jedes kritische Maß besitzt Foto, Bezugshöhe und Datum. Bewegliche Hindernisse gelten nur dann als entfernbar, wenn Zuständigkeit und sichere Durchführung bestätigt sind. Vor dem Termin prüft der konkrete Lieferbetrieb die für seinen Leistungsbereich relevanten Angaben. Änderungen am Bauteil oder an der Verpackung öffnen die Wegprobe erneut. So bleibt das Dokument eine belastbare Vorbereitung, ohne den tatsächlichen Transport aus der Ferne zu versprechen oder Sicherheitsentscheidungen vorwegzunehmen.
Für die Gegenprüfung tauschen Planer und prüfende Person die Blickrichtung: Eine liest die Strecke vom Fahrzeug zum Raum, die andere vom endgültigen Stellplatz zurück. Abweichende Einschätzungen markieren meist eine Kurve, einen Höhenwechsel oder eine unklare Stellzone. Das kritische Bauteil wird anschließend mit seinen tatsächlichen Verpackungsdaten erneut gegen diese Stelle gehalten. Hausregeln, Reservierungen oder notwendige Zustimmungen stehen nicht zwischen den Maßen, sondern in einer eigenen Terminspur. Dadurch bleibt unterscheidbar, ob ein Problem geometrisch, organisatorisch oder noch vom bestätigenden Betrieb zu beurteilen ist. Erst wenn alle drei Ebenen einen nächsten Schritt besitzen, ist die Wegakte übergabefähig.
Der Übergabevermerk nennt das geprüfte Bauteil, seinen Datenstand und die Person beziehungsweise den Betrieb, der den nächsten Schritt bestätigen soll. Ändert sich Teilung, Verpackung oder Einbringweg, verliert nicht die ganze Akte ihre Gültigkeit; die betroffene Strecke wird gezielt erneut geprüft und neu datiert.
Nein. Kurven, Höhen, Podeste, Aufzug und Bauteillänge können ebenso entscheidend sein.
Nein. Geprüft wird der konkrete Weg; Gebäudebezeichnung und Viertel liefern keine sicheren Maße.
Ein Maßblatt und wenige gerichtete Fotos zeigen früh, ob Entwurf oder Transportkonzept angepasst werden müssen.